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v1.7
Version 1.7 · 30. Juni 2026

Die Zusammenfassung
spricht Ihre Sprache.

Die ärztlich-pflegerische Zusammenfassung erscheint jetzt in der Arbeitssprache Ihres Teams — und lässt sich mit einem Klick in jede andere Sprache übersetzen. Dazu ein Tiefen-Audit über das ganze System und mehr Schutz für frei eingegebenen Text. Und ganz neu fürs Fachpersonal: eine transparente Teststrecke, die jeden Entscheidungsschritt der Triage sichtbar und ärztlich nachprüfbar macht. Worüber die Dringlichkeit entscheidet, bleibt unverändert die deterministische ESI-Einstufung der Engine.

Scroll für die Details

Die Triage wird gläsern — jeder Schritt wird nachprüfbar

Die klinische Logik hinter jeder Einstufung ist jetzt vollständig einsehbar. In einer neuen, transparenten Teststrecke können Ärztinnen und Ärzte jedes der 20 Module Schritt für Schritt durchspielen, den Entscheidungsbaum live mitverfolgen und jede Einstufung formell prüfen und freigeben. So wird aus einem verlässlichen System ein nachweisbar geprüftes.

Der Entscheidungsbaum wird sichtbar

Nach jeder Antwort leuchtet der genommene Pfad auf, nicht zutreffende Äste werden mit Begründung umgangen, ein Sofort-Stopp führt sichtbar direkt zum Ergebnis. Man sieht auf einen Blick, warum die Triage so und nicht anders entscheidet.

Ärztlich geprüft, nicht nur behauptet

Ärztinnen und Ärzte spielen echte Fälle durch und geben pro Fall ein Urteil ab. Freigaben werden als dauerhafte Prüf-Fälle verankert — eine einmal bestätigte Einstufung kann so nicht unbemerkt zurückfallen.

Auffälligkeiten punktgenau melden

Stimmt eine Einstufung oder eine Frage nicht, lässt sich das direkt melden — samt Angabe der genau betroffenen Frage. Die Rückmeldung fließt gezielt in die klinische Feinjustierung des Moduls.

Immer über dieselbe Engine wie im Echtbetrieb

Jede Auswertung läuft über genau die deterministische Engine, die auch die produktive Triage rechnet. Nichts wird nachgebaut — die ESI-Logik bleibt die eine, überprüfbare Quelle der Wahrheit.

Die Zusammenfassung spricht die Sprache des Teams

Die KI-Zusammenfassung ist ein Werkzeug für das Personal — sie erscheint nur im Dashboard, nie beim Patienten. Deshalb steht sie jetzt konsequent in der Arbeitssprache der Klinik (Standard: Deutsch), unabhängig davon, welche Sprache der Patient im Wizard gewählt hat. So liest das Team die Einschätzung immer in der Sprache, in der es arbeitet.

Immer in der Sprache des Teams

Ob der Patient den Wizard auf Französisch oder Englisch ausfüllt: Die Zusammenfassung fürs Dashboard erscheint in der eingestellten Arbeitssprache — keine gemischten Sprachen mehr auf dem Bildschirm.

Höhere Texttreue

Sind Eingabe und Ausgabe dieselbe Sprache, entfällt eine automatische Übersetzung im Hintergrund. Der Text bleibt so präzise wie möglich — das zählt bei klinischen Formulierungen.

Auf die Klinik einstellbar

Ein französischsprachiges Haus stellt die Sprache der Zusammenfassung auf Französisch um — eine einzige Einstellung, ohne Eingriff in den Wizard.

Übersetzen auf Knopfdruck

Passt die Sprache der Zusammenfassung einmal nicht zur gewählten Anzeige-Sprache, genügt ein Klick: Ein neuer „Übersetzen“-Button im Detail-Panel übersetzt die Zusammenfassung samt Verdachtsdiagnosen — sofort und an Ort und Stelle.

Ein Klick, ein Text

Übersetzt Zusammenfassung und Verdachtsdiagnosen in einem Zug, direkt im Detail-Panel — kein Kopieren in ein externes Werkzeug.

Einmal übersetzt, gespeichert

Die Übersetzung wird zwischengespeichert. Ein zweiter Blick lädt sie sofort — ohne erneut zu rechnen.

Fällt sie aus, bleibt das Original

Ist gerade keine Übersetzung möglich, bleibt der Originaltext stehen. Nie ein leeres Feld, nie ein verlorener Befund.

Die Einstufung bleibt unberührt

Übersetzt wird nur der erklärende Text. Die ESI-Einstufung und der vollständige Befund-Nachweis sind sprachunabhängig und bleiben, wie sie sind.

Noch diskreter mit dem, was frei eingegeben wird

Im Wizard lassen sich in Freitextfeldern zusätzliche Angaben machen — etwa zu Medikamenten oder Vorerkrankungen. Ab jetzt werden dort erkannte Kontaktdaten entfernt, bevor der Text die KI erreicht. Das ergänzt die bestehende Pseudonymisierung, bei der Klarnamen ohnehin nicht mitgehen.

Kontaktdaten raus, bevor die KI liest

Telefonnummern und E-Mail-Adressen werden aus dem Freitext entfernt, bevor daraus eine Zusammenfassung entsteht. Das klinisch Relevante bleibt erhalten.

Der System-Überblick jetzt in sechs Sprachen

Die öffentliche Seite, die die Architektur des Systems erklärt, ist im Abschnitt zur Medizinprodukt-Einordnung nun in sechs Sprachen verfügbar.

Sicher und zuverlässig gebaut

Hinter den sichtbaren Neuerungen lief ein Tiefen-Audit über das ganze System. Das Ergebnis für den Kern: null Befunde an der klinischen Einstufung.

Tiefen-Audit ohne Befund am Kern

Ein umfassender Durchgang durch das ganze System ergab null Beanstandungen an der Einstufung: Engine, Wizard und alle Module waren sauber. Die gefundenen Verbesserungen lagen bei Zuverlässigkeit und Datenschutz — nicht bei der Sicherheit der Triage.

Flüssiger unter Last

Die KI-Zusammenfassung wird jetzt erst nach dem Speichern der Triage erzeugt, nicht mehr im selben Schritt. Das entlastet die zeitkritischen Wege und hält das System auch bei vielen gleichzeitigen Triagen reaktionsschnell.

Gedeckt durch die volle Testsuite

Übersetzung, Sprachsteuerung, Datenschutz — nichts davon berührt die Berechnung. Über die Dringlichkeit entscheidet weiterhin allein die deterministische ESI-Einstufung der Engine, abgesichert durch mehr als 1.500 automatische Tests.

Nachgeschärft im Juli 2026

Ein zweiter, unabhängiger Prüfdurchgang hat die Zugriffskontrolle und die Prüfung der Wizard-Eingaben weiter gehärtet: Der Server nimmt nur noch Antworten auf genau die Fragen entgegen, die er zuvor selbst ausgeliefert hat, und schliesst eine Triage erst ab, wenn zu jedem gewerteten Frageblock auch eine Antwort vorliegt. Die Einstufung selbst blieb dabei unverändert — geprüft mit mehr als 1.600 automatischen Tests.

Archiv · 16. Juni 2026

Was war neu in Version 1.6?

In Version 1.6 wurde der Wizard bildhaft: die Hauptbeschwerde als Bild-Kacheln, der ganze Ablauf auch auf Französisch und Englisch, dazu die anonyme Bedarfserhebung fürs Klinikteam. Die Grundlage, auf der 1.7 die Zusammenfassung sprachlich flexibel macht.

Antippen statt suchen — der Wizard wird bildhaft

Eine lange Liste mit zwanzig Beschwerden liest im Ernstfall niemand gern. In Version 1.6 wählt man die Hauptbeschwerde jetzt über übersichtliche Bild-Kacheln — nach Körperregion gruppiert, mit einem klaren Symbol auf jeder Kachel. Auch die wichtigen Mehrfach-Fragen wie Medikamente oder Vorerkrankungen tragen jetzt Symbole. Das ist schneller erfassbar, gerade auf dem Handy und gerade dann, wenn es eilt.

Hauptbeschwerde als Bild-Kacheln

Statt einer Pillen-Liste erscheinen die Beschwerden als antippbare Kacheln mit Symbol — sortiert nach Körperregion: Herz & Atmung, Kopf & Nerven, Bauch, Rücken & Gliedmassen, Hals/Fieber sowie Verletzungen.

Symbole auch bei den Listen-Fragen

Medikamente, Vorerkrankungen, Risikofaktoren, Voroperationen und Warnzeichen erscheinen jetzt als Symbol-Zeilen — mit Icon links, vollem Text und einem Haken bei der Auswahl. Leichter zu überfliegen als reiner Text.

Klarere Symbole für kritische Beschwerden

Die Symbole für Schwindel und Schlaganfall wurden sorgfältig überarbeitet, damit sie unmissverständlich sind — ein ernstes Zeichen darf nie wie ein freundliches Gesicht wirken.

Jederzeit einen Schritt zurück

Der Zurück-Button ist jetzt durchgängig da — auch an der ersten Frage eines neuen Abschnitts. Eine vertippte Antwort lässt sich korrigieren, ohne von vorne zu beginnen; die Einstufung bleibt dabei korrekt.

Der Wizard spricht jetzt drei Sprachen

Bisher war die Oberfläche mehrsprachig, die eigentlichen Wizard-Fragen aber nur auf Deutsch. Mit Version 1.6 ist der gesamte Frageablauf auch auf Französisch und Englisch verfügbar — Beschwerden, Rückfragen, Antwortoptionen. Gerade in einer Schweizer Notaufnahme erreicht das deutlich mehr Patientinnen und Patienten in ihrer eigenen Sprache.

Der ganze Ablauf, nicht nur die Menüs

Jede Frage und jede Antwortmöglichkeit liegt jetzt auch auf Französisch und Englisch vor — nicht mehr nur die Schaltflächen rundherum.

Näher an den Menschen

Wer Deutsch nicht sicher beherrscht, kann die Triage trotzdem zuverlässig ausfüllen. Das senkt Missverständnisse genau dort, wo sie am meisten zählen.

Die Einstufung bleibt unberührt

Übersetzt wird nur, was angezeigt wird. Die ESI-Berechnung arbeitet unverändert — dieselben Antworten ergeben in jeder Sprache exakt dieselbe Einstufung.

Auf Vollständigkeit geprüft

Ein automatischer Abgleich stellt sicher, dass keine Frage ohne Übersetzung durchrutscht — sonst schlägt der Build Alarm. So bleiben keine deutschen Reste in der französischen oder englischen Ansicht.

Bedarfserhebung — Ihre Stimme zählt

Damit Notfalldocs am echten Klinikalltag wachsen kann, gibt es jetzt eine kurze, anonyme Bedarfserhebung für das Personal — für Pflege und Ärzteschaft, in zwei bis drei Minuten ausgefüllt. Keine Anmeldung, keine personenbezogenen Daten. Als kleines Dankeschön führt sie direkt zum Zugang der Pilot-Version.

Kurz und auf den Punkt

Wenige gezielte Fragen zu Arbeitsalltag, Zeitfressern und Wünschen — getrennt nach Pflege und Ärzteschaft, damit jede Rolle nur das beantwortet, was zu ihr passt.

Vollständig anonym

Es werden weder Name noch Kontaktdaten erfasst. Die Antworten lassen sich keiner Person zuordnen — und liegen wie alle Daten auf dem Server in Deutschland.

Direkt zur Pilot-Version

Nach dem Absenden führt ein Klick direkt in die Pilot-Triage — samt einer Karte zum Kopieren und Teilen, damit Kolleginnen und Kollegen unkompliziert mit dazukommen.

Auswertung im Statistik-Bereich

Die Rückmeldungen fließen gesammelt in einen eigenen Auswertungs-Tab — nach Rolle, Sprache und Zeitraum filterbar. So wird aus vielen Stimmen ein klares Bild.

Sicher und zuverlässig gebaut

Hinter den sichtbaren Neuerungen steckt auch unsichtbare Pflege: angefangene Triagen verschwinden schneller, Seiten laden nach Updates zuverlässig — und worum es im Kern geht, bleibt unangetastet.

Angefangene Triagen werden schneller gelöscht

Wer eine Triage beginnt, aber nicht abschliesst, hinterlässt keine Datenreste: Solche unfertigen Einträge werden jetzt schon nach rund einer Stunde automatisch und endgültig entfernt.

Zuverlässig nach jedem Update

Ein Anzeige-Problem ist behoben, bei dem einzelne Seiten nach einer Aktualisierung scheinbar „nichts taten“. Jede Seite lädt nach einem Update jetzt verlässlich die aktuelle Fassung.

Die Einstufung bleibt verbindlich

Bild-Kacheln, Übersetzungen, Umfrage — nichts davon berührt die Berechnung. Über die Dringlichkeit entscheidet weiterhin allein die deterministische ESI-Einstufung der Engine, gedeckt durch die volle automatische Testsuite.

Archiv · 12. Juni 2026

Was war neu in Version 1.5?

In Version 1.5 kam die Körperkarte: Patientinnen und Patienten tippen die schmerzende Stelle an, und das Pflegeteam sieht sie seitenrichtig im Dashboard und im Ausdruck. Die Grundlage, auf der die bildhaften Kacheln von 1.6 aufsetzen.

Die Stelle zeigen, statt sie beschreiben

Nicht jede*r findet im Ernstfall die richtigen Worte für „rechter Oberbauch“ oder „Ausstrahlung in den linken Arm“ — schon gar nicht in einer fremden Sprache. Im Wizard tippen Patientinnen und Patienten die betroffene Körperregion jetzt direkt auf einer Figur an. Das ist sprachunabhängig, schneller und gerade dann hilfreich, wenn es eilt.

Bauchschmerzen nach Region

Antippbare Quadranten — rechter und linker Oberbauch, rechter und linker Unterbauch, Flanke, Mitte oder „nicht genau lokalisierbar“ für diffuse Beschwerden. Eine Berührung genügt.

Brustschmerz mit Ausstrahlung

Zuerst der Ort an der Brust — Mitte beziehungsweise hinter dem Brustbein, links, rechts, Rücken oder diffus. Dann eine zweite Frage zur Ausstrahlung: in einen Arm, beide Arme, den Kiefer oder den Rücken.

Verletzungen am ganzen Körper

Bei Trauma lassen sich mehrere Stellen gleichzeitig anwählen — Kopf, Hals, Brustkorb, Bauch, Becken, Arm oder Bein. Mehrere Treffer zeigen dem Team einen möglichen Polytrauma-Verdacht.

Links und rechts richtig verstanden

Eine antippbare Info-Pille erklärt die Patientensicht: Die Figur ist Ihnen zugewandt, deshalb liegt Ihre eigene rechte Körperseite auf der Figur links. In sechs Sprachen — damit die Seite nie verwechselt wird.

Auf dem Pflege-Bildschirm und im Ausdruck

Das ist das Mehr gegenüber dem Versprochenen: Die Körperkarte bleibt nicht im Wizard. Was die Patientin oder der Patient angetippt hat, erscheint direkt unter dem Triage-Entscheid im Detail-Panel — eine ruhige, nicht-interaktive Figur, auf der die gewählte Region leuchtet. Das Pflegeteam sieht das „Wo“ auf einen Blick, ohne ein Wort zu lesen.

Die Stelle leuchtet im Detail-Panel

Im Patienten-Detail des Dashboards zeigt eine nicht-interaktive Körper-Figur genau die Region, die der Patient gewählt hat. Reine Anzeige — nichts ist anklickbar, nichts lässt sich versehentlich verstellen.

Bei Brustschmerz auch die Ausstrahlung

Hat jemand eine Ausstrahlung in Arm oder Kiefer angegeben, zeigt eine zweite Figur genau das. Klinisch oft das entscheidende Detail — und vollständig sichtbar, ohne es aus dem Text zusammenzusuchen.

Dieselbe Figur im PDF-Bericht

Der ausgedruckte Triage-Bericht trägt dieselbe Körperkarte. Was am Bildschirm sichtbar ist, liegt auch auf Papier vor — wer den Fall weiterreicht, übergibt das „Wo“ gleich mit.

Seitenrichtig bis zum Schluss

Die Patientensicht bleibt über die ganze Reise erhalten: Was der Patient als rechts angibt, erscheint im Bild links — im Wizard, am Bildschirm und im Ausdruck. Die Zuordnung wird nie vertauscht.

Sicher gebaut — die Einstufung bleibt verbindlich

Die Körperkarte ergänzt, sie entscheidet nicht. Sie ist eine zusätzliche Eingabe im Wizard und eine zusätzliche Anzeige für die Pflege. Über die Dringlichkeit befindet weiterhin allein die deterministische ESI-Einstufung der Engine.

Die Engine bleibt autoritativ

Die Körperkarte ist eine weitere Eingabe in den Wizard — die deterministische ESI-Einstufung bleibt das, was über die Dringlichkeit entscheidet. Sie zeigt nur das „Wo“ und rechnet nichts neu.

Geprüft und barrierearm

Über 169 automatische Frontend-Tests laufen grün. Der sanfte Zoom und die dezenten Animationen respektieren die Einstellung „Animationen reduzieren“ und rendern sauber am Handy, wo die meisten Patient*innen tippen.

Datenschutz unberührt

Die Stelle wird zusätzlich erfasst und angezeigt, ohne dass neue Datenwege entstehen. Was bisher geschützt war, bleibt geschützt.

Archiv · 9. Juni 2026

Was war neu in Version 1.4?

In Version 1.4 kam der Notaufnahme-Simulator, der den Triage-Ablauf in Echtzeit nachvollziehbar machte — und mit ihm der Ausblick auf die Körperkarte. Genau dieses Versprechen lösen wir jetzt mit Version 1.5 ein.

Notaufnahme-Simulator: mit oder ohne Notfalldocs — live vergleichen

Der interaktive Netzdiagramm-Simulator zeigt jetzt zwei identische Notaufnahmen nebeneinander — eine mit Notfalldocs, eine ohne (klassische Papier-Triage). Beide bekommen dieselben Patienten, dieselben Ressourcen; der einzige Unterschied ist Notfalldocs. So wird auf einen Blick sichtbar, was das System wirklich bewirkt — ehrlich und nachvollziehbar.

Der direkte Vorher/Nachher-Schalter

Ein grosser Umschalter blendet zwischen „Ohne“ und „Mit Notfalldocs“ um — und ein Live-Band zeigt durchgehend beide Spalten samt dem Unterschied in den Kennzahlen.

„Live vorführen“ auf Knopfdruck

Ein einziger Klick spielt die Geschichte automatisch ab: erst die überlastete Spitzenlast ohne Notfalldocs, dann mit — der Moment, in dem sich der Stau auflöst, leuchtet sichtbar auf.

Die Kernaussage immer im Blick

Eine Schlagzeile oben fasst live zusammen, was Notfalldocs im aktuellen Szenario bringt — etwa „doppelter Aufnahme-Durchsatz, kürzere Wartezeit, bei null neuen Stellen“.

Leitstand-Ansicht

Das Flussdiagramm gross im Zentrum, die Live-Kennzahlen als Kacheln daneben, Szenarien und Tempo per Klick — aufgeräumt wie eine Leitzentrale.

Ehrlich gerechnet, realistisch simuliert

Die Simulation ist an reale Notaufnahme-Werte geeicht und bleibt ehrlich: Sie färbt nicht alles grün. Wo Notfalldocs nichts ausrichten kann — etwa wenn schlicht die Betten fehlen — zeigt das Modell die Grenze offen. Genau das macht den sichtbaren Vorteil glaubwürdig.

An echten Zahlen geeicht

Ankunftsrate, Dringlichkeits-Mix (ESI) und Triage-Zeiten orientieren sich an realen Notaufnahme-Kennzahlen statt an Wunschwerten.

Ehrlich, nicht geschönt

In der Bettenkrise bleibt der Engpass bestehen — Notfalldocs zaubert keine Betten herbei. Der Vorteil zeigt sich dort, wo er real entsteht: bei Andrang an der Ersterfassung.

Kritische Fälle zuerst

Reanimations-Patienten (ESI 1) gehen in beiden Varianten sofort in den Schockraum — die Simulation gefährdet die Schwerkranken nie, sie beschleunigt den Durchsatz für alle übrigen.

Tagesrhythmus & Tempo

Eine Tag- und Uhrzeit-Anzeige plus ein Tempo-Regler (langsam / normal / schnell) lassen den Verlauf eines ganzen Tages im Zeitraffer mitverfolgen — vom ruhigen Morgen bis zur Nachmittagsspitze.

Archiv · 31. Mai 2026

Was war neu in Version 1.3?

Die Triage live mitverfolgen, ein freundlicher Auftakt vor dem Wizard, die neue Schmerz-Skala, eine durchgängige Bewegungssprache, der Mobil-Feinschliff und ein Tiefen-Audit — die Basis, auf der 1.4 aufsetzt.

Die Triage in Echtzeit mitverfolgen

Bisher zeigte die Detail-Ansicht einer laufenden Triage nur eine Momentaufnahme — wer neue Antworten sehen wollte, musste das Panel schliessen und neu öffnen. Jetzt aktualisiert sich die Live-Ansicht von selbst, etwa alle 2,5 Sekunden. Das Pflegeteam sieht ohne einen Klick, wo der Patient gerade steht und welche Antworten gerade eintreffen.

Echtzeit statt Momentaufnahme

Die Antworten des Patienten erscheinen live im Panel, automatisch nachgeladen — kein Schliessen und Neu-Öffnen mehr.

Pulsierendes LIVE-Signal & Timer

Ein rot pulsierendes „LIVE“-Badge und ein mitlaufender „seit X min“-Zähler machen sofort klar, dass hier gerade jemand ausfüllt — und wie lange schon.

Phasen-Stepper zeigt den Stand

Daten · Beschwerden · Rückfragen · Geschafft — ein Schritt-Anzeiger zeigt, wo im Wizard der Patient gerade ist, plus die eintreffenden Antworten als Live-Feed.

Nahtloser Übergang zum Ergebnis

Sobald der Patient fertig ist, wechselt das Panel automatisch von der Live-Ansicht auf den fertigen Triage-Bericht — ohne Zutun des Pflegeteams.

Ein freundlicher Empfang vor dem Wizard

Statt mitten in ein Formular zu springen, begrüsst ein ruhiger Auftakt-Screen die Patient*innen und erklärt in vier kurz animierten Schritten, was gleich kommt — dann geht es zur Eingabe der Stammdaten. Ein kleiner Moment der Orientierung, bevor es losgeht.

Klare Erwartung

Die vier Phasen — Ihre Daten, Ihre Beschwerden, kurze Rückfragen, Geschafft — stehen vorab auf einen Blick da. Man weiss, worauf man sich einlässt.

Beruhigend statt einschüchternd

„Dauert nur ein paar Minuten — Sie können jederzeit zurück.“ Ein freundlicher Ton nimmt die Anspannung aus dem ersten Bildschirm.

Sanft animiert & barrierefrei

Die Schritte blenden gestaffelt ein. Wer „Animationen reduzieren“ aktiviert hat, bekommt den Screen sofort und ruhig — ohne Bewegung.

Schmerz verständlich angeben

Die Schmerz-Skala startet jetzt immer bei 0 — keine versehentliche Vorbelegung in der Mitte mehr. Darunter eine antippbare Referenz-Legende von „kein“ bis „unerträglich“, bei der Zahl, Wort und Farbe synchron laufen. So ist klar, was eine 8 von 10 wirklich bedeutet.

Start bei Null

Der Regler beginnt neutral bei 0 und reagiert erst auf die erste Berührung — kein Mittelpunkt-Bias, der die Angabe verfälscht.

Antippbare Referenz-Legende

Fünf Bänder — kein, leicht, mittel, stark, unerträglich — lassen sich direkt antippen. Das aktive Band zeigt Zahl, Wort und Farbe gleichzeitig.

Grössere Zahl, klare Farbskala

Die gewählte Schmerz-Zahl steht prominent, die Farbskala läuft von Grün nach Rot. Auf einen Blick verständlich — auch ohne medizinisches Vorwissen.

Ruhig lebendig — eine durchgängige Bewegungs-Sprache

Kleine, konsistente Animationen ziehen sich jetzt durch die ganze App — nie verspielt, immer führend. Aufklappbares öffnet und schliesst sanft, ein Chevron macht sichtbar, dass es etwas aufzuklappen gibt, und das Logo schlägt beim Überfahren wie ein Herz. Alles respektiert die System-Einstellung „Animationen reduzieren“.

Sanftes Auf- und Zuklappen

Erhobene Befunde, Hilfe-Panels, Akkordeons — sie gleiten weich auf und zu, statt hart aufzuploppen. Ruhiger zu lesen, angenehmer zu bedienen.

Klarer Aufklapp-Hinweis

Ein rechtsbündiger Chevron (▾) zeigt jetzt eindeutig, welche Bereiche sich aufklappen lassen — vorher war das nicht selbsterklärend.

Logo-Herzschlag beim Hover

Fährt man über das Logo, pulsiert es wie ein Herzschlag — medizinisch on-brand, dezent, mit weichem roten Schein. Ein kleines Detail mit Charakter.

Überall zuhause — auch am Handy

Jeder Bereich der Oberfläche ist jetzt verbindlich auch für kleine Bildschirme (360–768 px) optimiert: zweispaltige Layouts stapeln, Tabellen und Karten brechen sauber um, nichts läuft mehr über den Bildschirmrand hinaus. Ein automatischer Wächter prüft das bei jedem Build.

Kein Horizontal-Scroll mehr

Auf 360 px Breite passt jede erreichbare Ansicht in den Bildschirm — kein verrutschtes Layout, kein seitliches Wischen.

Layouts, die mitdenken

Zwei-Spalten werden einspaltig, Raster reduzieren sich, Abstände passen sich an. Wizard, Dashboard, Detail-Panel und die Info-Seiten — alle dabei.

Maschineller Mobile-Wächter

Ein automatischer Test lädt alle Ansichten in Handy-Breite und schlägt Alarm, sobald etwas über den Rand ragt — verhindert Rückfälle bei künftigen Änderungen.

Echte Löschung & Feinschliff

Das Versprechen „Daten werden automatisch gelöscht“ hat jetzt einen echten Mechanismus dahinter: ein Hintergrund-Job entfernt alte Test-Sessions endgültig, samt aller Detaildaten. Dazu eine aufgeräumte Navigation und zwei Korrekturen unter der Haube.

Automatische, endgültige Löschung

Ein Backend-Job löscht Sessions nach Ablauf der Frist vollständig — inklusive aller zugehörigen Daten. Die Frist ist konfigurierbar; das Wording bleibt bewusst neutral, solange die finale Vorgabe nicht feststeht.

Aufgeräumte Navigation

Interne Seiten öffnen jetzt im selben Fenster statt in neuen Tabs. Und die Pilot-Ansicht wurde auf das Wesentliche fokussiert — Triage, Dashboard, Systemübersicht, Feedback.

Zwei Korrekturen unter der Haube

Die Systemübersicht zeigt wieder die korrekte Test-Zahl, lange API-Pfade brechen am Handy sauber um, ein Farb-Bug ist behoben. Im Netzdiagramm war eine Durchsatz-Kennzahl zu hoch gerechnet und die Belegung der Behandlungsplätze leicht unterschätzt — beides stimmt jetzt.

Geprüft & gehärtet

Vor diesem Release ist das System einer intensiven, mehrschichtigen Tiefen-Prüfung unterzogen worden — Triage-Engine, Wizard, KI-Pipeline, Frontend und Server-Logik wurden parallel von spezialisierten Prüf-Durchläufen untersucht. Über 1.400 automatische Tests laufen grün; jeder Fund wurde am echten Code bestätigt und behoben.

Sicherheitsnetz der Triage nachgeschärft

Ein seltener Sonderfall in der Schwangerschafts-Logik konnte bei nicht-weiblichen Profilen zu einer zu hohen Dringlichkeits-Einstufung führen. Er ist geschlossen — die Engine stuft jetzt in jedem Fall klinisch korrekt ein, im Live-Lauf bestätigt und durch eigene Tests abgesichert.

Ruhiger Fehlerbildschirm im Wizard

Sollte das System einmal eine unerwartete Antwort erhalten, zeigt der Wizard nun eine ruhige Hinweismeldung — statt stehenzubleiben. Der Patienten-Flow bleibt jederzeit fassbar.

Sichere Datenlöschung

Die automatische Löschung alter Daten hat eine zusätzliche Schutzgrenze bekommen: Sie kann unter keinen Umständen mehr entfernen als vorgesehen — auch nicht bei einer fehlerhaften Konfiguration.

Aufgeräumt & getestet

Ungenutzter Code wurde entfernt, jede Korrektur durch einen eigenen automatischen Test abgesichert. Unterm Strich: über 1.400 Tests, alle grün — plus die fachlichen Prüfungen der Triage-Logik ohne kritische Befunde.

Selbst ausprobieren?

All das kannst du direkt antesten. Auf der Startseite öffnet der aufklappbare Bereich „Demo-Modus — was siehst du hier?“ eine geführte Übersicht: was du ausprobieren kannst, was im Echtbetrieb anders ist und wie der Datenschutz greift.

Zur Startseite & Demo-Modus
Archiv · 28. Mai 2026

Was war neu in Version 1.2?

Das ESI-Spalten-Board, eine KI, die wie ein Arzt kuratiert, und 60.000 Engine-Tests pro Release — das Fundament, auf dem 1.3 aufsetzt.

Die KI denkt jetzt wie ein Arzt

Bisher bekam das LLM zwei vorgekochte Listen mit Stichwörtern serviert — und musste sie wortwörtlich aufzählen. Folge: „Ich kiffe hin und wieder“, „Rege mich über Politik auf“ und „Mandeln mit 14 entfernt“ standen gleichrangig im Triage-Bericht. Klinisch unsinnig. Jetzt liest das LLM die vollständige, label-aufgelöste Q&A direkt aus dem Wizard, plus die Engine-Klassifizierung als verbindliche Wahrheit — und kuratiert wie ein Arzt: interpretieren, gewichten, weglassen.

Vorher

VOLLSTÄNDIGKEITS-Zwang: jeder Stichpunkt aus den Heuristik-Arrays musste wörtlich in den Bericht — inkl. Politik-Aufregung und 37 Jahre alter Tonsillektomie.

Jetzt

„Kiffe“ wird als Cannabiskonsum erkannt. „Politik“ wird als nicht-klinisch weggelassen. Bagatell-OPs werden kontextabhängig eingeordnet. Klinik-Diktion statt Stichwort-Liste.

ESI bleibt deterministisch

Das LLM darf nie die ESI-Stufe neu berechnen. Triage-Engine bleibt verbindlich, das LLM narrativiert nur. Per Gemini-responseSchema sind die 4 Output-Felder garantiert.

22 Doppelfragen weniger im Wizard

Seit der Einführung des globalen Core-Intake fragt der Wizard die Anamnese „einmal zentral“ ab. Die alten modulspezifischen Fragen waren aber teilweise stehen geblieben — Patienten beantworteten denselben Fakt zwei- bis dreimal. Mit dem coreSource-Prefill wird die Modulfrage jetzt aus der zentralen Antwort abgeleitet, anstatt sie erneut zu stellen. 22 Fragen in 10 Modulen entfallen für den Patienten — ESI bleibt bit-identisch.

Antikoagulation, Krebs, Schwangerschaft, Alters-Schwellen, Bauch-OP…

Jeder dieser Fakten wird im Wizard nur noch einmal erfragt. Alle Module bekommen die Antwort über den zentralen Datenspeicher gespiegelt — transparent in der Engine, transparent im Wizard-Twin.

Mathematisch bewiesen: ESI bit-identisch

Equivalence-Tests vergleichen für jede deduplizierte Frage alt vs. neu — identischer ESI, identische Flags, identische Triggers. Der Patient antwortet weniger, das Ergebnis bleibt mathematisch gleich.

Nur saubere 1:1-Fälle

Subtyp-Fragen für Lyse-Entscheidungen (Stroke) und Reversal (GI-Blutung) bleiben Modul-Fragen — sie tragen eigene klinische Bedeutung. Nur wirklich redundante Boolean-Mirrors wurden entfernt.

Das Dashboard sortiert die Notaufnahme

Aus einer flachen Patientenliste wird ein ESI-Spalten-Board: in Aufnahme, ESI 1 (kritisch), ESI 2 (dringend), ESI 3 (mittel), ESI 4 (stabil), ESI 5 (niedrig). Wer ein freies Bett oder eine Pflegekraft sucht, sieht die Akuität sofort — statt Zeilen sortieren zu müssen. Die Karten zeigen die Wartezeit prominent, kritische Vitalwerte als farbige Chips und Risiko-Flags als Pillen.

Wartezeit prominent — Check-in zurückhaltend

„⚠ Wartezeit 7h 47m“ in roter ESI-Farbe oben, „Check-in 14:06“ kleiner darunter. Wer entscheidet, wer als Nächstes drankommt, will die Wartezeit auf einen Blick — nicht die Eintreff-Uhrzeit.

Kritische Vitalwerte als Farb-Chips

SpO₂ 88 %, HR 162, Temp 39.2°, BD 85 — sobald ein Vitalwert ausserhalb der Norm liegt, erscheint er als roter (kritisch) oder oranger (auffällig) Chip direkt auf der Karte. Schwellen sind klinisch vetted und werden zwischen Detail-Panel und Karte geteilt.

Risiko-Flags repariert

⚡ Instabil, ❗ High-Risk, 🫸 Antikoag, 🤰 Schwanger — sichtbar als Pills auf der Karte. (Die High-Risk-Pille war zwei Releases lang tot durch einen Key-Mismatch zwischen Backend und Frontend, jetzt feuert sie zuverlässig.)

Karten in der Box — nicht halb drüber

Drei Layout-Probleme behoben: ESI-Badges ragten rechts heraus (Grid-Blowout), die linke und rechte Seite hatte eine unschöne Farbkante (Container-Hintergrund passte nicht), und Geschlecht + Alter waren versteckt neben dem Namen. Jetzt steht alles dort, wo der Blick es sucht.

60.000 Tests pro Release-Cycle

Eine Notaufnahme darf nicht raten. Vor jedem Release läuft eine vielschichtige Test-Pyramide über die Triage-Engine. Keine Änderung am Code geht in den Live-Container, ohne dass jedes dieser Gates grün ist.

1.361
Vitest-Tests

Alle grün vor jedem Deploy — davon 989 Tests speziell auf der Patient-Safety-Pipeline (Triage-Engine + Wizard-State-Machine + Modul-YAMLs).

60.000
Property-Based-Engine-Calls

13 klinische Invarianten × bis zu 200 zufällige Inputs × 20 Module. Beweist u.a.: instabile Vitals → immer ESI 1, Engine ist deterministisch, ESI=4 ↔ resources=1.

20.000
Stress-Sims

1.000 Simulationen pro Modul, jede Triage in unter 0,01 ms evaluiert. 100 % deterministisch, ESI-Verteilung klinisch plausibel.

0
Critical & High Findings

Dr. House (9 H-Checks über Spec-vs-YAML-Lockstep, ESI-Monotonicity, flow_stop-Korrektheit u.a.) findet keine patient-safety-kritischen Probleme.

20 / 20 Module im Lockstep

Der check:drift:strict-Sensor verifiziert vor jedem Build: Spec-Markdown ↔ YAML ↔ Registry. Jede Drift bricht den Build. Alle 20 Module aktuell aligned.

Order-Invarianz bewiesen

5 Module × 10 Permutationen der Antwortreihenfolge — identisches ESI. Die Reihenfolge, in der ein Patient seine Antworten gibt, beeinflusst die Triage-Engine nicht. Strukturell sicher gegen Frontend-Reorder.

Single-Source-of-Truth überall

Wenn dieselbe Wahrheit an zwei Stellen lebt, driftet sie irgendwann auseinander — und in einer Triage darf das nicht passieren. Für v1.2 haben wir drei zentrale Wissens-Module extrahiert, die Backend, Wizard, Detail-Panel und Dashboard-Karte sich jetzt teilen.

vital-status: Eine Schwellen-Tabelle

SpO₂ < 90 = kritisch, < 94 = auffällig — und Dutzende weitere. Diese Schwellen leben in einem einzigen TypeScript-Modul, das Detail-Panel und Dashboard-Karte importieren. Drift unmöglich.

chip-source: KI bevorzugen, Derive als Fallback

Die Risiko- und Symptom-Chips auf dem Detail-Panel bekommen die kuratierten KI-Arrays, wenn sie da sind — und fallen sonst sauber auf die deterministische Engine-Ableitung zurück. Eine zentrale Funktion entscheidet das, mit Unit-Tests untermauert.

core-source: Eine Ableitung für alle

Die coreSource-Prefill-Logik liegt namespace-agnostisch in einem Modul — Engine und Wizard-Twin rufen sie identisch auf. Die zwei load-bearing Pfade können nicht auseinanderlaufen.

Archiv · 25. Mai 2026

Was war neu in Version 1.1?

Die Wizard-Reihenfolge wurde so umgestellt, dass sie der klinischen Intuition folgt — und das Hilfe-System wurde aufmerksamer. Darauf baut 1.2 jetzt auf.

Hauptbeschwerde steht jetzt vorne

Bisher fragte der Wizard nach den Stammdaten zuerst alle Anamnese-Blöcke ab — Medikamente, Vorerkrankungen, Risikofaktoren, Voroperationen — und erst danach die eigentliche Hauptbeschwerde. Klinisch ist die natürliche Reihenfolge eine andere: erst wissen, wer der Patient ist, dann was ihn herführt, dann der Kontext. Genau so ist es jetzt.

Bisher

Stammdaten → Medikamente → Vorerkrankungen → Risikofaktoren → Voroperationen → Hauptbeschwerde.

Jetzt

Stammdaten → Hauptbeschwerde → Medikamente → Vorerkrankungen → Risikofaktoren → Voroperationen.

Gleiche ESI-Sicherheit

Die Triage-Engine berechnet identisches ESI — verifiziert mit 60.000 Permutations-Tests. Bessere Bedienung, gleiche klinische Sicherheit.

Aufmerksameres Hilfe-System

Wenn eine Frage zusätzliche Erklärungen hat (z. B. „Was ist Antikoagulation?“), pulsiert das ⓘ-Symbol jetzt mit einem sanften Mint-Halo — und macht so sichtbar, dass es etwas zu lesen gibt. Nach dem ersten Klick hört der Puls auf. Beim Öffnen gleitet die Erklärung sanft auf statt hart aufzuploppen.

Sanfter Puls statt unscheinbarem Icon

Patient*innen erkennen auf einen Blick, wo es zusätzliche Erklärungen zu medizinischen Begriffen gibt — ohne von der eigentlichen Frage abgelenkt zu werden.

Aufhören, wenn verstanden

Sobald die Hilfe einmal aufgerufen wurde, bleibt der Hinweis ruhig — kein nervender Dauer-Blinker, der nach erfolgreicher Nutzung weitermacht.

Sanftes Öffnen und Schließen

Die Erklärung schiebt sich mit einer organischen Bewegung in den Wizard hinein und verschwindet ebenso wieder — kein abruptes Aufploppen mehr.

Barrierefrei

Wer in den Systemeinstellungen „Animationen reduzieren“ aktiviert hat, bekommt die Animation automatisch ausgeschaltet — die Funktion bleibt gleich, der Effekt verschwindet.

Archiv · 20. Mai 2026

Was war neu in Version 1.0?

Der große Sprung vom Prototyp zur produktionsreifen Plattform. Sieben Verbesserungen, die weiter Bestand haben — und auf denen 1.1 aufbaut.

Sieben Verbesserungen in Version 1.0

Klicken Sie eine Karte an, um direkt zum Detail zu springen.

Neues Frontend — schneller, sicherer, wartbarer

Die gesamte Oberfläche wurde auf ein modernes Web-Framework umgestellt — das macht sie spürbar schneller, robuster und für künftige Erweiterungen vorbereitet.

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Schnellere Ladezeiten

Die Seite wird in einzelne, optimierte Pakete zerlegt; bei Updates lädt der Browser nur das, was sich wirklich geändert hat.

Weniger Bugs

Der Code wird vor jedem Deploy automatisch auf typische Fehler geprüft, bevor er auf den Server geht.

Bessere Pflegbarkeit

Neue Funktionen lassen sich künftig schneller und sicherer ergänzen — ohne Risiko für bestehende Triagen.

Mehr Sicherheit & Datenschutz

Vier handfeste Verbesserungen, die Patientendaten besser schützen und externe Anforderungen (nDSG, DSGVO) erfüllen.

Audit-Log nach nDSG Art. 24

Jeder Zugriff auf Patientendaten wird nachvollziehbar protokolliert — wer, wann, was.

Live Security-Dashboard für Admins

IPs, fehlgeschlagene Logins und Auth-Events auf einen Blick. Verdächtige Aktivität sofort erkennbar.

Google Fonts selbst gehostet

Schriftarten werden vom eigenen Server ausgeliefert — kein Datenabfluss an Drittanbieter mehr.

Sämtliche XSS-Schwachstellen geschlossen

Externes Sicherheits-Audit im Mai 2026 — alle gefundenen Lücken sind behoben, mit Beweis-of-Concept dokumentiert.

20 medizinische Module komplett

Von Anaphylaxie bis Stroke — alle 20 Beschwerdebilder sind nach den klinischen Vorgaben von Doc Alex umgesetzt und nach ESI 1-5 eingestuft.

🫀Brustschmerz
🧠Stroke
🔥Anaphylaxie
💢Trauma
🫁GI-Blutung
🤯Krampfanfall
🩸Bauchschmerz
🤮SHT
🌥AMS
🍇Synkope
💢Kopfschmerz
🌪Schwindel
❤️Palpitationen
🌫Dyspnoe
🌡Fieber
🐶Halsschmerz
🦵Untere Extremität
💪Obere Extremität
🦴Rückenschmerz
😴Allg. Schwäche

Der globale Patientenfragebogen erfasst zusätzlich Medikamente, Vorerkrankungen, Risikofaktoren und Voroperationen — und passt die Triage automatisch an.

Bessere Auswertung

Drei neue Werkzeuge für Qualitätsmanagement und Klinikleitung — vom KPI-Aggregat bis zum drückbaren PDF-Bericht.

Statistik-Dashboard mit Drill-Down

Aggregate auf Einzelfall-Ebene aufklappen, CSV/JSONL-Export für QM-Analysen mit eigenen Werkzeugen.

Pilot-Report für die Klinikleitung

Monatliche Übersicht in einer Markdown-Datei — ESI-Verteilung, Module, Wartezeiten, KI-Abdeckung.

Live-Systemübersicht

Alle Entscheidungsbäume aller 20 Module — auf Knopfdruck einsehbar, immer aktuell, durchsuchbar.

Eigener Service statt n8n

Das System läuft jetzt auf einem eigenen, schlanken Backend statt auf einer generischen Workflow-Engine.

Kürzere Antwortzeiten, transparente Logs, einfacheres Backup — und volle Kontrolle über jeden Code-Pfad, durch den Patientendaten fließen.

Sechs Sprachen

Patienten-Wizard auf Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch, Albanisch und Spanisch — für mehrsprachige Notaufnahmen.

🇩🇪
DeutschDE
🇫🇷
FrançaisFR
🇬🇧
EnglishEN
🇮🇹
ItalianoIT
🇦🇱
ShqipSQ
🇪🇸
EspañolES

KI-Upgrade auf
Gemini 3.5 Flash

Die KI-gestützte Zusammenfassung am Ende jeder Triage läuft seit Version 1.0 auf Gemini 3.5 Flash (Google I/O 2026, Release vom 19. Mai). Das war die spürbarste Änderung im 1.0-Release.

Vorher
30
Sekunden
Jetzt
5
Sekunden
rund 10× schneller — Pflege wartet nicht mehr eine halbe Minute auf das Ergebnis.

Drastisch kürzere Wartezeit

3-5 Sekunden statt 30-40 — die KI-Zusammenfassung erscheint praktisch sofort.

Klinisch präzisere Zusammenfassungen

Die neue Generation versteht medizinische Zusammenhänge besser und priorisiert Risikofaktoren zuverlässiger.

Stabiler in allen sechs Sprachen

Vor allem bei französisch- und italienischsprachigen Patienten merklich bessere Übersetzungsqualität.

Sicherheitsnetz unverändert

Sollte die KI einmal ausfallen, bleibt die ESI-Einstufung zu 100 % funktional — sie hängt nicht von der KI ab.

Die Reise bis Version 1.0

Wie alles begann — von den ersten Prototypen bis zur Backend-Only-Architektur. Die wichtigsten Stationen in Kürze.

  1. v0.9
    4. Mai 2026
    Backend-Only: Die Triage-Engine wird ein eigener, prüfbarer Dienst — das Fundament für alles Folgende.
  2. v0.8
    17. April 2026
    Überarbeitetes Feedback-System für das Testteam.
  3. v0.7
    14. April 2026
    Robustere Sitzungen und gefestigte Mehrsprachigkeit.
  4. v0.6
    13. April 2026
    Admin-Bereich, Benutzerrollen und der Wartungsmodus.
  5. v0.5
    8. April 2026
    Dark Mode, eine eigene Statistik-Seite sowie Ton- und Toast-Benachrichtigungen.
  6. v0.4
    8. April 2026
    Datenschutz-Übersicht und Sicherheits-Härtung.
  7. v0.3
    6. April 2026
    Die erste KI-Zusammenfassung mit Verdachtsdiagnosen.
  8. v0.2
    6. April 2026
    Controlcenter, Feedback-Tickets und Telemetrie.
  9. v0.1
    4. April 2026
    Der erste Prototyp: Wizard, ESI-Einstufung, Staff-Dashboard, fünf Module — und von Anfang an Deutsch, Französisch, Englisch.

Körper-Silhouette der Schmerz-Lokalisation basiert auf „molemapper" (etal/bodymap), Apache License 2.0 — modifiziert (Front-Ansicht, eingefärbt).